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Das private Interview mit der Schlagersängerin Linda Fäh

Auf ihrem zweiten Album singt Linda Fäh mit Dschungelcamp-König und Schlagerstar Ross Antony ein Duett und am 24. Dezember moderiert sie für SRF1 die Christmas-Sendung «Klingende Weihnachten». 

Belächelt wurde die fabelhafte Linda Fäh, als sie nach ihrem Miss Schweiz Jahr bekannt gab, als Schlagersängerin durchzustarten.  Doch ihr Album «Du kannst fliegen» war seit sieben Wochen in den Top Ten der deutschen Schlagerportalcharts, bei Ex Libris seit Verkaufsbeginn in den Schlagerbestsellern und ihr erfolgreichstes Musikvideo hat auf Youtube bereits über eine Million Views. Momoll – bei Linda  gehts ab:  lindafaeh.ch

 

«Im Stau fange ich an zu fluchen!»

Wie sind Sie mit Ihrem Karriereverlauf als Schlagersängerin zufrieden?
Vor vier Jahren stand ich erstmals als Sängerin auf der Bühne und nun zählen mich Fachleute der Branche bereits zu den Top 5 der Schweizer Schlagerszene. Und mein aktuelles Album «Du kannst fliegen» war auf Platz 1 der SRF-Schlagercharts: ein klassischer Senkrechtstart – ich bin sehr zufrieden.

Hat der grosse Kanton schon Interesse bekundet?
Natürlich, meine Plattenfirma Telamo in München buchte mich in  TV-Shows wie «Musikantenstadl» oder «Immer wieder Sonntags» und regelmässig im Deutschen Musikfernsehen. Meine Radiotour führte mich durch halb Deutschland und es wird in der hiesigen Society-Presse ausgiebig über meine Gesangskarriere berichtet.

Können Sie von Ihrer Musik leben?
Ich hatte dieses Jahr rund fünfzig Auftritte als Sängerin, stehe durchschnittlich also jedes Wochenende mit meiner Musik auf der Bühne. Dazu kommen Moderations-Engagements und Markenbotschafter-Verträge. Ja – es geht mir sehr gut.

Wie gehen Sie mit der Sonntagspresse-Kritik um, Ihre Songs kommen etwas verstaubt und eintönig daher?
Mein Produzent Tommy Mustac gilt als der Beste seines Fachs: er hat unter anderem den Francine Jordi-Grandprix-Siegersong produziert und die Schlagerband Calimeros zur erfolgreichsten Schlagercombo Europas lanciert. Ich muss nicht der NZZ am Sonntag gefallen sondern meinem Schlagerpublikum. Dass ich aber von Soulsänger Seven in der Virus-Sendung «Pocketsoul» verhöhnt wurde, verletzte mich. Nicht seine Kritik an sich,  sondern die Art und Weise, wir er sich auf das Niveau eines Schulhofmobbings heruntergelassen hat.

Das mögen Sie gar nicht?
Staus: ich habe Null Geduld und fange an zu fluchen.

Und das lieben Sie?
Homemade Fajitas oder ein gutes Glas Rotwein.

Das raubt Ihnen den Atem?
Der Aufstieg zum Matterhorngipfel auf dem ich 2012 nach einem Jahr Training gestanden bin.

Immer in Ihrem Kühlschrank? 
Griechischer Jogurt für meinen Müsli-Mix, mit dem ich in den Tag starte, Früchte für meinen Supervitaminshake. Und manchmal meine Highheels, wenn es im Sommer über 30 Grad heiss wird.

Ihr Lieblingsrestaurant?
Das El Olivo in Ibiza Stadt oder hoch über dem Zürichsee das Restaurant Luegeten.

Wo trifft man Sie abends?
Wenn ich nicht für Gesangauftritte, Moderationen oder Events auf der Bühne stehe, geniesse ich den Abend zu Hause oder im Power Yoga.

Glauben Sie an Gott?
Ich glaube an etwas Höheres, Lenkendes, Universelles.

Und was möchten Sie mal werden? 
Ich bin bereits das was ich unbedingt mal werden wollte: Miss Schweiz und danach Schlagersängerin und Moderatorin. Die Kapitel Mutter und Familie werden sicher auch noch kommen, wenn die Zeit reif dafür ist.

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